[A6] Nach Umbau läuft nix mehr sauber

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[A6] Nach Umbau läuft nix mehr sauber

#1

Beitrag von cappy0815 » Do 10. Jan 2019, 14:48

Tach zusammen,

ich habe bei meinem Anet A6 folgende Umbauten gemacht:

Y-Achse - Laufgestänge gegen ALU getauscht
Y-Achse - Gleit-Kugellager gegen diese Kunststoff-Gleitlager getauscht
Y-Achse - Zahnriemen ersetzt

X-Achse - Gleit-Kugellager gegen diese Kunststoff-Gleitlager getauscht
X-Achse - Zahnriemen ersetzt

Ausserdem hatte ich VOR diesem Umbau schon diverse Dinge gebaut, die abe alle schon einige Zeit erfolgreich liefen.

Zum aktuellen Umbau.

Schon beim Umbauen fällt mir auf, dass sowohl der Schlitten auf X, als auch de Tisch (Y) nur SEHR schwergängig zu bewegen ist.
Das fällt schon beim Leveln des Tisch sehr auf und macht keinen Spaß.

Im Testbetrieb schafft es der Y-Motor dann fast nicht den Tisch auf max zu fahren.
Nach hinten, Richtung Endschalter geht einigermaßen.

Ich kann leider nicht genau sagen, welche Stange und Lager es sind. Mein Bruder hat mir die Teile geschenkt.
Er hat sie selber erfolgreich eingebaut und hatte Sie aus einem Umbau-Tut hier im Netz. Lager und Stangen "gehören" zusammen.

Hat Jemand ne Idee, wo ich mal anfange zu prüfen?
Soll, kann, darf ich etwas WD40 auf die Stangen sprühen? Oder vieleicht besser Feingeräte-Öl oder Silikon?


Für einen Fingerzeig wäre ich echt dankbar.

Cappy


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#2

Beitrag von th33xitus » Do 10. Jan 2019, 15:07

Kunststoffgleitlager.... klingt nach IGUS. Kannst nen Foto davon machen? Auch wenn ich 99% sicher bin.
Da wären wir dann schon mal bei Problem #1. Die sind kacke...
Was meinst du mit Laufgestänge? Den Heizbetthalter?

Das sich das Ganze so schwer bewegen lässt liegt dann wohl daran, dass die Wellen nicht gut genug zueinander ausgerichtet sind.
Mit den Kunststoffgleitlagern kommt es dann relativ schnell zum Verklemmen.

WD40 ist KEIN Schmiermittel...



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#3

Beitrag von dieselraser » Do 10. Jan 2019, 15:34

Hallo cappy,
bitte kein WD40 da hat th33itus recht.
Ich würde asl erstes mal die Aluwellen über ein Ceranfeld rollen, und kontrollieren,
ob diese (noch) überhaupt gerade sind.
Ich gehe jetzt mal davon aus das Du mit Laufgestänge die 8er Wellen meinst.
Die verbiegen sich schneller als man Denkt und merkt.
Wenn die sich nicht beim Einbau verbiegen, dann bestimmt, wenn eine 4mm Glasplatte drauf liegt.

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#4

Beitrag von printy » Do 10. Jan 2019, 23:08

Na Cappy,
erzähl doch lieber mal was hier viewtopic.php?p=16021#p16021die Ursache war, wenn bisher alles gut lief.

IGUS kannst du schmieren mit deinem Motoröl vom Auto, scheißegal, bloß kein Salatöl.
Ich weiß nicht was passiert wenn man IGUS mit WD40 schmiert, vielleicht vereinen sie sich
mit den Laufstangen, oder sie fangen das "bröseln" an? (ich mach jetzt nur ein Fragezeichen, sonst ...



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#5

Beitrag von cappy0815 » Fr 11. Jan 2019, 07:53

Moin,

ich gebe zu WD40 war ohne nachzudenken getippt ...
Inzwischen habe ich den Drucker nochmal ein wenig zerlegt.

Mit Laufgestänge meinte ich die Stangen auf denen der Tisch "läuft" ... genau.
Eine Glasplatte ist nicht auf dem Bett.

Die Lager müssten diese hier sein:
https://www.amazon.de/Igus-Gleitlager-8 ... B01MEFSBHQ

Mit IGUS lagt ihr richtig.

Ich habe also die Gewindestangen der Y-Achse nochmal neu eingestellt, den Lagern etwas Silikon-Spray gegönnt, die Lagerbäcke vom H-Alu-Blech unter dem Tisch nochmal gelöst.

Jetzt geht alles wieder.

Danke
Cappy


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#6

Beitrag von Bill Dung » Fr 11. Jan 2019, 08:56

Die IGUS schmeiß mal wieder raus, die sind aufgrund des Stick-Slip-Effekte für den 3D Druck nicht geeignet, auch wenn vielerorts dafür geworben wird. Du brauchst nur die Forensuche bemühen und Du wirst viele negative Erfahrungen finden, insbesondere bezüglich unrunder Löcher.

Ein Schmieren dieser Lager ist entgegen der Philosphie hinter modernen Kunststoffgleitlagern, die bestehen aus speziellen, selbstschmierenden Kunststoffen, siehe dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Gleitlager

Ich würde Dir empfehlen, die Lager durch Misumi-Lager oder Sinterbuchsen zu ersetzen, wobei dafür vernünftige Wellen Voraussetzung sind.


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#7

Beitrag von dieselraser » Fr 11. Jan 2019, 09:26

Hallo Bill,
dann muss Er die Aluwellen aber mit entsorgen.
Die werden von den Misumis schnell weggeknabbert. :mrgreen:
Und die Stick-Slip Effekte tauchen komischerweise so massiv, nur im 3D-Druckerbereich auf.
Komischerweise nutzen industrielle Umgebungen diese Lager ja ohne Probleme.
Und die Lager auf Aluminiumwellen einzusetzen, ist ja an sich von Igus präferiert.

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#8

Beitrag von red-orb » Fr 11. Jan 2019, 09:28

Bill das sollte schon passen da er ja auch die passenden Wellen zu den Lagern in Verwendung hat.
Die IGUS laufen mit den dafür vorgesehenen Wellen sehr gut.


Gruß Kai

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#9

Beitrag von Bill Dung » Fr 11. Jan 2019, 10:09

Okay, da habt ihr beiden natürlich recht, das Alu hab ich überlesen.
dieselraser hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 09:26
Und die Stick-Slip Effekte tauchen komischerweise so massiv, nur im 3D-Druckerbereich auf.
Jo, deshalb schrieb ich ja
Bill Dung hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 08:56
...aufgrund des Stick-Slip-Effekte für den 3D Druck nicht geeignet...
Aber das Thema Schmierung bleibt wie beschrieben! ;)


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#10

Beitrag von printy » Fr 11. Jan 2019, 14:42

cappy0815 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 07:53
den Lagern etwas Silikon-Spray gegönnt
Ja genau, nimm Silikonspray, das trocknet dir und somit lackierst du deine Laufstangen, und
kannst die Alu-Laufstangen nach drei Rollen Filament wegwerfen. Aber das ist gut so, dann baust du wieder um auf Stahlwellen mit Rollenlagern.

IGUS vertragen laut Datenblatt alle Arten von Ölen (auch WD40)



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#11

Beitrag von Borg » Fr 11. Jan 2019, 15:29

Meines Wissens ist Silikonspray im Grunde Silikonöl. Da sollten keine Feststoffe antrocknen. (?)
Verwechselst du das vielleicht mit Teflonspray?



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#12

Beitrag von printy » Fr 11. Jan 2019, 16:11

@Borg Weißt du noch wie dem lixxbox seine Wellen ausgeschaut haben. Bei den Sprays gibt es vermutlich auch himmelweite Qualitätsunterschiede.

Deswegen sage ich immer, wenn jemand glaubt unbedingt IGUS verbauen zu müssen, dann
muss er sie auch pflegen, d.h. mit Öl den Reibungswiderstand bestmöglich zu verringern.
Gutes Beispiel:
Ich habe zum Winter hin an meinem Kompressor einen Ölwechsel gemacht, mit dickem Öl
ist der nicht mehr angelaufen (bzw. nur schwer), mit dem Leichtlauföl vom Motorrad läuft
er jetzt auch bei 8°C in der Werkstatt.
Und mein A8 steht neben dem Kompressor in der kalten Werkstatt, der wird jetzt geflegt
mit Leichtlauföl und nicht mit schwerem Öl wie im Sommer bei 30°C Raumtemperatur.
Mit WD40 habe ich auch schon versucht, aber das ist so dünn, da muss man viel öfter dran.



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#13

Beitrag von Borg » Fr 11. Jan 2019, 16:23

printy hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 16:11
@Borg Weißt du noch wie dem lixxbox seine Wellen ausgeschaut haben. Bei den Sprays gibt es vermutlich auch himmelweite Qualitätsunterschiede.
Nein, ist wohl an mir vorbei gegangen.
Was Silikonöl/-Spay angeht, hab ich nur "Wikipedia-Wissen". Deshalb ist es für mich zumindest eher das "geringere Übel", mit dem man nicht viel falsch machen kann.



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#14

Beitrag von lixxbox » Fr 11. Jan 2019, 17:35

https://imgur.com/a/HNnqI
O0fmBXm.jpg
 ! Nachricht von: th33xitus
EDIT: :mrgreen: :P
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


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#15

Beitrag von printy » Fr 11. Jan 2019, 18:49

Und das waren auch noch Stahlwellen :mrgreen:



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#16

Beitrag von Borg » Fr 11. Jan 2019, 18:55

Ihr wollt jetzt aber nicht sagen, dass die Welle wegen einem falschen Öl wellig geworden ist? :suspekt:



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#17

Beitrag von lixxbox » Fr 11. Jan 2019, 19:20

Kann ich nicht beurteilen. Da nur eine von beiden so aussieht, kann ich mir auch gut vorstellen, dass sie so von Anet geliefert wurde.
Ist mir leider erst lange nach dem Erstaufbau aufgefallen.


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#18

Beitrag von printy » Fr 11. Jan 2019, 23:22

Na, ich glaube der Cappy mag uns eh nur auf die Probe stellen :twisted:



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#19

Beitrag von cappy0815 » Do 11. Apr 2019, 13:02

Tach zusammen,

ich habe mich lange nicht blicken lassen und gerade mal alle Eure Antworten gelesen, sorry.
Zwischenzeitlich hatte ich echt die Lust am Drucker verloren und mich anderen Hobbys gewidmet.

Jetzt habe ich mir das Dingen mal wieder zur Brust genommen.
Die Alu-Wellen sind wieder gegen die Stahlwellen getauscht.

Beim Druckbild habe ich massiv das Problem, dass es sowohl auf X als auch auf Y "wobbelt"
Heißt das so, wenn die Schichten nicht sauber aufeinanderliegen?
Beide Riemen sind gut gespannt, soweit ich das beurteilen kann.

Zusätzlich liegen zwischendurch die Schichten so locker aufeinander, dass ich das fertige "Ding" einfach so auseinanderbrechen kann.
Wobei "brechen" eigentlich schon zu viel ist ... eher knicken oder so.

Ich werde jetzt gleich mal die originalen Lager wieder einbauen.
Vielleicht bringt es ja erstmal was.

Ich bin nicht sicher, ob ich das aus Euren Antworten jetzt richtig gefiltert habe ... Ihr würdet mir RollenLager von IGUS empfehlen?
Oder werfe ich da jetzt was durcheinander?

Die Gleitlager waren jedenfalls in Kombination mit den Alustangen nix.

Soweit erstmal zum Stand der Dinge.

Ach so ... wäre es denkbar, dass der SLICER da ne Rolle spielt?
Die Probleme sind zwar mit dem oben beschriebenen Umbau losgegangen, aber irgendwann habe ich auch mal auf CURA 3.6.0 und jetzt auch 4.0.0 gewechselt. Aber der SLICER sollte ja der gleiche geblieben sein, oder?

Viele Grüße
Cappy


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#20

Beitrag von 7eggert » Do 11. Apr 2019, 14:21

Da brauche ich nicht viel raten: Dein Filamentdurchmesser steht also wieder auf den IIRC 2,85 mm des Makerbots und Dein 1,75-mm breites Filament enthält zu wenig Material.


Befolge niemals Ratschläge aus Foren, wenn Du sie nicht verstehst. Frag nach.
Meine Aussagen treffe ich nach meinem Wissensstand, kann aber darüber hinaus sowie für Flüchtigkeitsfehler und Irrtümer keine Haftung übernehmen.

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#21

Beitrag von cappy0815 » Do 11. Apr 2019, 14:43

Hi,

danke für den Hinweis, aber das war es nicht ... Filament steht auf 1,75mm und ist auch ausgewählt.

Cappy


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#22

Beitrag von red-orb » Do 11. Apr 2019, 20:33

Poste deine Slicereinstellungen und Bilder von Deinen gedruckten Objekten sonst wird dir hier keiner großartig weiterhelfen können


Gruß Kai

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#23

Beitrag von Kanga » Do 11. Apr 2019, 20:37

Hat der Rückbau auf die Originalteile was gebracht?

Silikonöl verdampft übrigens fast Rückstandsfrei mit der Zeit und es genügt ein winziges Tröpfchen für ne ganze Welle. Es wird u.a. bei Großscannern und -belichter in der Industrie verwendet.



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#24

Beitrag von cappy0815 » Fr 12. Apr 2019, 16:40

Tach zusammen,

ich habe nun die alten Lager wieder auf die Stahlwellen gezogen.
Siehe da, das Druckbild ist deutlich besser.

1+ ist es sicherlich nicht, aber ich würde sagen, damit kann ich wieder leben.
Meine Ausdrucke sind entweder Hilfsteile für den RC-Modellbau (Motorhalter o.ä.) oder werden ja eh nachgearbeitet (geschlichen, lackiert). Daher brauche ich keine perfekten Oberflächen.

Bin mal gespannt, wie lange ich glücklich bin :-)

Cappy


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