Wooden PLA abdichten

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schuessm
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Wooden PLA abdichten

#1

Beitrag von schuessm » Mo 12. Nov 2018, 07:24

Hallo,

ich habe eine Vase aus Wooden PLA gedruckt. Die Vase wurde perfekt gedruckt, aber logischerweise ist sie durch den Holzanteil nicht ganz wasserdicht. Dies würde ich gerne beheben, in dem ich die Vase von innen abdichte.

Hierzu benötige ich von Euch Ideen.

Danke schon mal für die Hilfe.

Beste Grüße

schuessm



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#2

Beitrag von Bill Dung » Mo 12. Nov 2018, 07:25

Mir fällt dazu gleich mal Epoxidharz ein, zum Beispiel https://www.3djake.de/smooth-on/xtc-3d- ... 83EALw_wcB


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#3

Beitrag von riff-raff » Mo 12. Nov 2018, 08:39

Ich hab einige Vasen gedruckt und mit Epoxidharz ausgegossen, auch nach gut einem Jahr und kontinuierlich mit Blumen und Wasser gefüllt, immer noch dicht.


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#4

Beitrag von red-orb » Mo 12. Nov 2018, 09:09

Die Vase innen mit Klarlack besprühen funktioniert auch wunderbar.


Gruß Kai

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#5

Beitrag von schuessm » Mo 12. Nov 2018, 09:20

riff-raff hat geschrieben:
Mo 12. Nov 2018, 08:39
Ich hab einige Vasen gedruckt und mit Epoxidharz ausgegossen, auch nach gut einem Jahr und kontinuierlich mit Blumen und Wasser gefüllt, immer noch dicht.
Welches Epoxidharz hast Du verwendet? Auch das XTC-3d?
red-orb hat geschrieben:
Mo 12. Nov 2018, 09:09
Die Vase innen mit Klarlack besprühen funktioniert auch wunderbar.
Gute Idee, das werde ich auch mal testen

Danke für die Hilfe!



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#6

Beitrag von red-orb » Mo 12. Nov 2018, 10:52

Du kannst eigentlich jedes Epoxidharz verwenden, das für den 3D-Druck ist halt nur etwas dickflüssiger und teurer ;)


Gruß Kai

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#7

Beitrag von schuessm » Mo 12. Nov 2018, 11:14

ok. Danke!



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#8

Beitrag von Erposs » Mo 12. Nov 2018, 12:18

red-orb hat geschrieben:
Mo 12. Nov 2018, 10:52
Du kannst eigentlich jedes Epoxidharz verwenden, das für den 3D-Druck ist halt nur etwas dickflüssiger und teurer ;)
Da fällt mir spontan Epoxydharz 601 vom Bootsservice Behnke ein.
Zu dünnes Harz kann auch mit Thixotropiermittel angedickt werden.


Gruß, Jörg!

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#9

Beitrag von Bill Dung » Mo 12. Nov 2018, 15:31

Wobei es dann nur in Ruhe dicker ist. Thixotropie ist die Abnahme der Viskosität bei zunehmender Bewegung, grob umschrieben.

Haben sich 13 Jahre Lackindustrie doch noch gelohnt. ;)


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#10

Beitrag von AndreasThaler » Mo 4. Feb 2019, 21:02

Bill Dung hat geschrieben:
Mo 12. Nov 2018, 15:31
Wobei es dann nur in Ruhe dicker ist. Thixotropie ist die Abnahme der Viskosität bei zunehmender Bewegung, grob umschrieben.

Haben sich 13 Jahre Lackindustrie doch noch gelohnt. ;)
Das ist der Effekt, dass Tomatenketchup beim Draufhauen (Erhöhung der Scherkräfte) flüssig wird und aus der Flasche kommt (meist dann zuviel). Gegenteil: Rheopexie: der lustige Kunststoff, der in der Hand-Reha angewendet wird und beim Kneten fester wird. (Hat sich mein Lebensmittelchemiestudium doch noch gelohnt, hihi). Und dann war dann noch die Dilatanz. Dazu brauch ich aber google. Hab ich doch vergessen... ;)


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#11

Beitrag von Bill Dung » Di 5. Feb 2019, 07:01

Über die Ketchup Geschichte hab ich mir noch nie Gedanken gemacht, schönes Beispiel, danke dafür. Ich kenne Thixotropie halt aus dem Bereich Farben und Lacke, damit wird das Tropfen und die "Leckaugenbildung" deutlich verringert, erst die Bewegung des Pinsels sorgt für eine streichbare Viskosität. Bin ja aber auch nur das andere Ende der Karriere-Kette in der Chemie, Chemiefacharbeiter mit nicht abgeschlossenen Fortbildungen. ;-) Dilatanz musste ich nun auch erstmal recherchieren, interessant.


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