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Rockas
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Beitrag von Rockas » Do 9. Aug 2018, 12:13

Hallo Gemeinde,
nach dem ich meinen Anet A8 fertig aufgebaut und kalibriert hatte,war ich mit dem Druckergebnis sehr zufrieden....überraschenderweise bei dem,was man so alles liest. Einige Drucke danach wurde es noch besser, durch kleinere Modifikationen , wie dem 'Rundum-Nasen-Lüfter' und so beginne ich ,meine eigenen Entwürfe in die Tat umzusetzen. Das ist nun etwas umständlich und man findet leider nicht alzuviel über die Software des Anet A8.Ich hätte dazu viele Fragen, die den Rahmen hier ganz schnell sprengen würden,denke ich daher erstmal nur 2 davon:
1.Bei Körpern, die nicht gefüllt sein sollen,macht die Software irgendwas, ich verstehe es aber nicht.
2. Die Dateiformate?! Es sind viele und viele davon kann auch der Drucker...angeblich auch *.stl....das druckt er aber nicht. Bisher hab ich immer auf GCode umgewandelt und das geht super...Daraus resultiert :Was macht eigentlich das Betriebssystem genau mit den Dateiformaten und was kann es nicht und warum wird oft geraten genau dieses gegen einanderes zu tauschen....was ich sicher nicht tun werden,wenn ich nicht weiss,welche Verbesserungen es bringt und welche eben nicht.
Vielen Dank im Voraus....ich hoffe ich reiß hier kein Thema an,was schon leichte Gähnanfälle auslösst...aber ich fand hier nix darüber :)



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dieselraser
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Beitrag von dieselraser » Do 9. Aug 2018, 12:24

Hallo Rockas,
Dein Anet wird ausschließlich nur Gcode verstehen. :D
Wenn Du mal eine Gcode-Datei öffnest, wirst du sehen, das hier die Parameter für Düse und Heizbett drinstehen, und dann ganz viele Koordinaten.
Diese fährt dann Dein Drucker ab.
Ich nehme an, das du jetzt schon selbst einen Gcode erstellt hast.
Der wird duch einen Slicer ( Gcode-Erzeuger ) generiert, und die benutzen hauptsächlich das STL Format.
Der Gcode kann nur in einem Volumen erzeugt werden.
Das heißt, es müssen zwei gegenüberliegende Wände vorhanden sein.
Ich hoffe, es hilft Dir als Ansatz weiter.

cu dieselraser


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Beitrag von lixxbox » Do 9. Aug 2018, 12:27

Hi,
bei Software rund um den 3D Drucker hast du es in der Regel mit 3 Programmen zu tun:
- Die Firmware auf dem Drucker
- Ein Programm um 3D Modelle zu erstellen
- Einen Slicer der das 3D Modell in GCode umwandelt.

Die Firmware auf deinem Drucker kann mit einem 3D Modell (z.B. STL, oder OBJ) i.d.R. nichts anfangen. Die kann im Grunde nur Stumpf Fahrwege und andere Befehle abarbeiten (GCode).

Die normale Vorgehensweise ist:
- In einer 3D Anwendung ein Modell zu erstellen (z.B. ein CAD Programm wie Fusion 360) und dieses als STL abzuspeichern.
- Diese STL muss mit dem Slicer (z.B. Cura oder Slic3er PE) in Gcode verwandelt werden, damit die Firmware diese abarbeiten kann.
Im Gcode stehen wichtige Befehle drin, die in einem einfachen 3D Modell (STL) fehlen würden, wie z.B. Bett und Hotend Temperatur, aber auch Beschreibungen der Fahrtwege.

Deine 1. Frage "Bei Körpern, die nicht gefüllt sein sollen,macht die Software irgendwas, ich verstehe es aber nicht." kann ich nicht ganz einordnen. Kannst du eventuell mal ein Bild vom Problem posten?

Ich hoffe das hilft schon mal irgendwie :)


:mrgreen:

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Beitrag von th33xitus » Do 9. Aug 2018, 12:53

Ich hab das ganze mal verschoben... weiß nicht was das im Bereich "Nachbearbeitung des 3D Drucks" zu suchen hat.


Daumen hoch nicht vergessen, wenn User hilfreiche Antworten gegeben haben :)

:!: Gebt bei jeglichen Problemen immer euren verwendeten Slicer + dessen Einstellungen, eure genutzte Firmware und etwaige Modifikationen vom Drucker an!
:!:

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Beitrag von Rockas » Do 9. Aug 2018, 17:03

Wow,thx für die schnellen Antworten...
Sry,habe das eigentlich nicht in den Bereich 'Nachbearbeiten' schreiben wollen...danke auch für's berichtigen.
Jedenfalls liege ich wohl mit dem konvertieren etc. nicht so falsch...mit die Stats in den Gcodes hab ich schon experimentiert (Temperaturen)in Cura.
Als Test hatte ich einen recht kleinen Würfel gedruckt. Beim Drucken machte die Nase des Öfteren 'Querfahrten' die Filament hinterliessen. Zuerst sah es so aus ,als wären es 'Leerfahrten' die nicht sauber Fäden hinterliessen ; am Ende ergab es jedoch ein Muster...nicht sauber und nicht regelmässig.
Das Ganze bezieht sich dann wohl eher auf den GCode...denn man hat ja offensichtlich nur hier die Möglichkeit der Einflussnahme. Bei der Menge an Koordinaten sieht die aber recht schwierig aus :)...da mischt man sich besser nicht ein,glaub ich :)
Dann muss ich mich jetzt wohl in die Software stürzen und hier besser werden um wirklich brauchbare eErgebnisse zu bekommen...danke an Alle :)



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Beitrag von BernhardS » Fr 10. Aug 2018, 00:49

Um die Faden-Bildung zu verringern, muss man den GCode nicht manuell per Texteditor verändern, man kann auch Vorkehrungen im Slicer treffen, bevor der GCode aus dem 3D-Modell gebildet wird (dass man einen fertigen GCode irgendwoher bezieht und direkt druckt ist die absolute Ausnahme - bis auf Testobjekte vom Druckerhersteller sollte das später eigentlich nicht mehr vorkommen, da der GCode spezifisch für das Druckermodell angepasst sein muss). In Cura gibt es z.B. bei den "Material"-Einstellungen "Enable Retraction", was vermutlich bedeutet, dass der Extruder das Filament wieder ein wenig einzieht, wenn sich der Druckkopf über einen Bereich bewegt, an dem nicht gedruckt werden soll.
Bei den "Travel"-Einstellungen ist außerdem "Z Hop When Retracted", was wohl die Z-Achse ein wenig hochfährt, wenn die Düse ohne zu Drucken versetzt wird, und was eventuell die Faden-Bildung auch beeinflussen könnte, aber vermutlich nicht besonders stark.

Ich habe mit beiden Werten noch nicht viel experimentiert, daher sind alle Angaben ohne Gewähr (ich habe auch mit 6.5mm retraction noch Fäden, die mich aber kaum stören). Wenn bestimmte Einstellungen im Menü am rechten Rand von Cura standard(t)mäßig nicht angezeigt werden, muss man diese erst aktivieren: "Settings" (Leiste oben) -> "Configure setting visibility...", oder direkt auf das Zahnrad, was erscheint wenn man mit der Maus im rechten Menü über einen Reiter wie z.B. "Material" geht.

In diesem Fall wäre also z.B. "Enable Retraction" und "Retraction Distance" unter der Überschrift "Material" relevant.



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