Filament-Lagerzeit

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Filament-Lagerzeit

Beitrag von blaubaer » Fr 14. Sep 2018, 17:34

Hallo,
ich habe im Keller einige PLA-Filamentrollen von meinen ersten Gehversuchen vor 4 Jahren ausgegraben - weiß jemand, wie stark die Feuchtigkeit ziehen und ob nach dieser Zeit mit Verarbeitungsproblemen zu rechnen ist?
Grüße, Michael



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Beitrag von red-orb » Fr 14. Sep 2018, 19:52

Probier es doch einfach mal aus.
Sollte es während dem drucken leicht ploppen hat das Zeug Feuchtigkeit gezogen.
Dann entweder bei 30° - 40° für ca.3 Std in den Backofen, oder steck das Filament mit Silica Kügelchen in einen Zipfrischhaltebeutel, oder lege sie in so eine IKEA Box auch wieder mit Silica Kügelchen


Gruß Kai

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Beitrag von riff-raff » Fr 14. Sep 2018, 21:16

Bei den Silica-Kügelchen nicht zu sparsam sein, ich hab aktuell für 7 Rollen 3 Kilo Silica im Gebrauch. Restfeuchte der Luft ist <5%.


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Beitrag von blaubaer » Sa 15. Sep 2018, 07:13

Hi,
red-orb hat geschrieben:
Fr 14. Sep 2018, 19:52
Sollte es während dem drucken leicht ploppen hat das Zeug Feuchtigkeit gezogen.
hat das Ploppen negative Auswirkungen auf die Druckqualität oder nerven einfach nur die Geräusche?

Grüße, Michael



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Beitrag von riff-raff » Sa 15. Sep 2018, 08:39

Negative Auswirkungen auf die Druckqualität natürlich, sonst würden sich einige nicht die Mühe machen Trockenboxen für ihr Filament zu bauen oder Obst-Dörrer anzuschaffen um Filament zu trocknen.


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Beitrag von red-orb » Sa 15. Sep 2018, 09:54

Ja hat es jedes mal wenn Popp kommt platzt quasi eine kleine Wasserblase und es kommt in diesem Moment kein Filament also bekommst du eine Lücke in der Bahn


Gruß Kai

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Beitrag von blaubaer » Sa 15. Sep 2018, 11:06

Hallo,

dann werde ich mal einen Test fahren und Silgel besorgen - Ikea-Boxen sind noch da...

Grüße, Michael



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Beitrag von blaubaer » Do 4. Okt 2018, 19:36

Hallo,

ich habe nun mein 4 Jahre altes, ohne Silgel gelagertes, PLA-Filament in den A6 gespannt und hatte nach 6 Stunden Druck keinerlei Abreißen des Filaments oder "Poppen". Leider kann ich nicht mehr nachvollziehen, wer der Hersteller ist; auf der Rolle klebt kein Etikett.
Filamentkl.jpg
Der Test ist sicherlich nicht repräsentativ, aber immerhin gab's hier keine Probleme bisher...

Grüße, Michael
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Beitrag von Drid-Ghost » Sa 6. Okt 2018, 10:40

Hab ein Video gesehen wo jemand ca 18 Stunden ein stück PLA Filament in Wasser legt und druckt, ohne Fehler.
Habe auch schon mehrfach gelesen das PLA keine Feuchtigkeit aufnimmt.
Kann dazu leider nichts sagen aber mein Filament wird im Keller gelagert wo auch mein Drucker derzeit steht.
70% Luftfeuchtigkeit und bis heute nichts passiert.

Kann aber kein langzeit Test sagen.
Da ich erst seit Anfang des Jahres mit 3D druck angefangen habe.



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Beitrag von Schamash » Mo 8. Okt 2018, 08:34

Das ist eine Qualitätsfrage.
Reines PLA zieht kein Wasser, PLA-Gemisch eventuell schon.


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Beitrag von th33xitus » Mo 8. Okt 2018, 09:04

Schamash hat geschrieben:
Mo 8. Okt 2018, 08:34
Das ist eine Qualitätsfrage.
Reines PLA zieht kein Wasser, PLA-Gemisch eventuell schon.
Bild

:roll:


Gebt bei jeglichen Problemen immer euren verwendeten Slicer + dessen Einstellungen, eure genutzte Firmware und etwaige Modifikationen vom Drucker an!


:idea: :!: Glossar - 3D-Druck-Begriffe :!: :idea:


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Beitrag von blaubaer » Mo 8. Okt 2018, 09:45

Hi,

geringe Feuchtigkeitsaufnahme ist überall zu lesen...

Grüße, Michael



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Beitrag von Bettschubser » Di 9. Okt 2018, 00:53

Unterschiedlich. Nachträglich aufgenommenes Wasser lässt sich auch immer rückgängig machen. Ist das Wasser schon beim Filamenthersteller in den Pellets weil die zu sparsam vortrocknen, hat man keine Chance. PETG ist da z.B. extrem affin für. Es ist in diesem Belang also tatsächlich eine Qualitätsfrage. Allerdings ist Wasseraufnahme bei PLA wirklich das geringste Problem.

PLA, je mehr es überlagert ist, wird um so brüchiger und teils unduckbar weil es schon vor oder im Extruder bricht. Ein Zuleitungsbowden von der Rolle ab hilft, jedoch bricht es sogar im Bowden vor dem Hotend (der Effekt ist dann "no retract"). Manches PLA hier ist nach 4 Jahren immer noch fast wie am ersten Tag. Anderes wird schon bescheiden angeliefert.

Versuch macht kluch?



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Beitrag von lixxbox » Di 9. Okt 2018, 08:36

Ich habe billigstes China PLA von GearBest (meine erste Rolle). Das lässt sich auch heute noch ohne irgendwelche Anzeichen von Feuchtigkeit drucken. (die Rolle lag offen herum)
Ich habe auch Filament "made in germany" (Janbex, liebe Grüße :mrgreen: ), das brach ständig vor dem Extruder und auch während ich es einfach nur in der Hand hielt. Gelagert wurde es bei unter 5% Luftfeuchtigkeit, jetzt in der Tonne.


Begriffe unklar? Schaut mal im Glossar vorbei.
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Beitrag von printy » Di 9. Okt 2018, 19:53

Ich verarbeite gerade eine teure Verbatim-Rolle ABS.
In der Beschreibung empfehlen sie

Lagern Sie unbenutztes Material in einer wiederverschließbaren Tüte mit Trockenmittel an einem kühlen,
dunklen Ort und verbrauchen Sie das Material innerhalb von 12 Monaten nach Öffnung der
originalen Vakuumverpackung. Das Material ist zur Innenlagerung bei Temperaturen
von 10 bis 25°C vorgesehen. Vermeiden Sie Sonnenlicht und direkte UV-Strahlung.



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Beitrag von haegar » Di 9. Okt 2018, 22:49

lixxbox hat geschrieben:
Di 9. Okt 2018, 08:36
Ich habe auch Filament "made in germany" (Janbex, liebe Grüße :mrgreen: ), das brach ständig vor dem Extruder ...
Das habe ich bei Janbex frisch aus der Verpackung auch schon gehabt ...


Gruß aus Teltow

Achim

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