[GESPERRT] Optimierunghilfe gebraucht: Druck allg. unsauber

Probleme mit dem Druckbild, Betthaftung oder Filament selbst? Hier rein!
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[GESPERRT] Optimierunghilfe gebraucht: Druck allg. unsauber

Beitrag von echloton » Mo 11. Jun 2018, 20:25

Nabend zusammen,
wie oben beschrieben bräuchte ich Hilfe bei den Einstellungen/mech. Setup meines A8. Zunächst die Bilder:
IMG_20180611_200425.jpg
IMG_20180611_202111.jpg
Nun zu den Einstellungen:
PLA 1,75 (1,73 in Slicer, nur grob mit analoger Schieblehre gemessen)
0.4mm Nozzle
50° Bed
200°C Nozzle (nach Heat Tower)
90% Flow
12mm/s Jerk
idea1.PNG
idea2.PNG
idea3.PNG
Hoffe ihr könnt mir helfen, das ganze aufzubessern.

LG
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Beitrag von riff-raff » Mo 11. Jun 2018, 20:42

Steps/mm hast aber kalibriert?


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Beitrag von echloton » Mo 11. Jun 2018, 20:44

Ups, vergessen. genau Steps/mm sind angepasst vom Extruder.



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Beitrag von munky » Do 14. Jun 2018, 11:36

Hallo echloton,

dein Druckbild zeigt mehrere mögliche Fehlerquellen. Es sieht fast so aus, als würdest du zu viel Filemant extrudieren. Diese Blobs bei den Start/Endpunkten der einzelnen Layer zeigen, dass zu Beginn bzw. zum Ende des Layers zu viel Filament extrudiert wird. Versuch mal den "Extra Restart Amout" auf -0,4 mm zu setzen und guck ob die Blobs dadurch verschwinden, oder nicht.

Entstehen die Blobs am Ende des Layers, ist zu viel Druck auf dem Filament im Extruder. Dafür kannst du die Option Coasting mit 0,2 mm aktivieren. Diese Option deaktiviert den Extrudermotor am Ende des Layers um den Druck vom Filament zu nehmen.

Den Filamentdurchmesser würde ich auch wieder auf 1,75 setzen - ein kleinerer Wert kann auch dazu führen, dass zu viel Extrudiert wird. Vielleicht hast du ja auch die möglichkeit mit einem "besseren" Filament zu testen, welches einen konstanten Durchmesser hat.

Das zweite Problem - die Linien - scheinen durch nicht gut gespannte Riemen zustande zu kommen. Ich habe auf meiner Website einen kleinen Artikel über das richtige Spannen von Riemen am A8 geschrieben. Vielleicht hilft dir das auch weiter :)


Beste Grüße
munky

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Beitrag von red-orb » Do 14. Jun 2018, 12:37

Dein Duckbild kommt von mehreren Faktoren.
- zu viel Material
- unsteter Filamentdurchmesser
- unstete Extrusion was allerdings dem Anet-Extruder geschuldet ist

Schau mal nach ob Du irgendwo die Einstellung für Extrusion Width oder Layer Width findest und reduziere diese


Gruß Kai

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Beitrag von echloton » Mo 18. Jun 2018, 18:53

Servus miteinander,
hab die Flowrate deutlich reduziert (aktuell 84%) und das Ergebnis ist allg. deutlich besser geworden. Jedoch sehen z.B. calibration cubes durch die Bank ziemlich ok aus.

Könnt ihr da vll. ein Modell (evtl. Benchy) empfehlen, welches sich gut zu trouble shooting Zwecken anbietet?

LG



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Beitrag von red-orb » Di 19. Jun 2018, 08:10

Als erstes solltest Du mal Bilder zum beurteilen einstellen


Gruß Kai

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Beitrag von riff-raff » Di 19. Jun 2018, 09:49

Benchy Boat geht immer


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Beitrag von echloton » Di 19. Jun 2018, 21:16

So aktuelle Bilder:
IMG_20180619_210841.jpg
IMG_20180619_210849.jpg
IMG_20180619_210908.jpg
IMG_20180619_210917.jpg
IMG_20180619_210943.jpg
Einstellungen die zum ersten Post anders sind:

Temp 195
Flowrate 85%
Retraction 2mm mit 50mm/s

Seltsam finde ich, dass die der Druckerrückseite zugewandten Fläche wirklich schlecht aussieht, die Vorderseite "geht".

Werde mal noch am Retraction rumspielen.

LG
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Beitrag von th33xitus » Mi 20. Jun 2018, 08:36

munky hat geschrieben:
Do 14. Jun 2018, 11:36
Versuch mal den "Extra Restart Amout" auf -0,4 mm zu setzen und guck ob die Blobs dadurch verschwinden, oder nicht.
[...]
Dafür kannst du die Option Coasting mit 0,2 mm aktivieren. Diese Option deaktiviert den Extrudermotor am Ende des Layers um den Druck vom Filament zu nehmen.
Bevor man mit solchen Dingen rumspielt sollte man ansatzweise sein Filament gescheit eingestellt bekommen (persönliche Fähigkeit besitzen). Ansonsten lernt man es nie.
Und was man hier sieht ist ein absolut nicht mal im Ansatz konfiguriertes Filament. Da kann man gerne (sollte man sogar) die Finger von solchen Funktionen lassen. Außerdem wird bei Coasting gar nichts deaktiviert...erst recht nicht der Extrudermotor. Deaktivieren = Strom aus. Was bei Coasting passiert ist, dass er einfach früher aufhört zu fördern.
echloton hat geschrieben:
Di 19. Jun 2018, 21:16
Seltsam finde ich, dass die der Druckerrückseite zugewandten Fläche wirklich schlecht aussieht, die Vorderseite "geht".

Werde mal noch am Retraction rumspielen.
Nicht persönlich nehmen jetzt aber leider sieht bei dir das gesamte Objekt wirklich schlecht aus.
Die Retraction würde ich vorerst einfach mal außer Acht lassen. Du kannst die Start- und Endpunkte der Layer mal auf einen Punkt setzen, sodass man potentielle Fehlerbilder davon auf einen Bereich fokussiert.
Allerdings hast du noch deutlich andere Probleme. Dazu gehört erst einmal diese komplett inkonsistente Extrusion.

Was ist das für Filament? Marke? Name?
Hast du dir inzwischen einen Digitalen Messschieber organisiert?
Hast du noch anderes Filament?



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Beitrag von dieselraser » Mi 20. Jun 2018, 08:42

Moin,
hast Du ein PID-Tuning bei der Düse ausgeführt?
Es sieht so aus, das Du Temperaturunterschiede bei der Materialschmelze, bei der Extrusion hast.
Ich habe eine Silikonsocke um den Heaterblock, das sieht es viel gleichmäßiger aus.
Außerdem dast Du eine "verbogene / beulige " Druckauflage.
Du hast einen sogenannten Elefantenfuß, welches auf einen zu geringen Bettabstand beim ersten Layer hindeutet.
Das Kuriose ist aber, das man auf der Rückseite die Schrift vom Benchy erkennen kann.
Aber, wenn Du genau hinsiehst, jeder Buchstabe ist anders. :D

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Beitrag von red-orb » Mi 20. Jun 2018, 08:51

Ich schließe mich hier mal th33xitus an bei Dir passen so einige Dinge nicht.
- würde sagen unsteter Filamentdurchmesser
- Extrusionsprobleme der Extruder fördert ungleichmäßig
- Du förderst noch zu viel Material
- Temperatur vom Filament passt noch nicht
- Slicereinstellungen pasen nicht

Als ersten Schritt solltest Du ein neues default Profil erstellen und dann erst mal das Filament richtig ausmessen und im Sliocer eintragen

Dann solltest Du zum einstellen des Materials kein Banchy drucken
Als erstes druckt man einen Heattower im Vasemodus und ohne bremsende Einstellungen
Daran kann man dann die Mögliche Temperatur ermitteln welche allerdings u.U. etwas nach oben oder unten korrigiert werden muss
Dann fährt man mit einem Würfel mit Loch beginnen
Wenn der soweit passt druckt man einen größeren Würfel um zu sehen wie sich der Drucker und das Filament bei längeren Strecken verhält.
Danach kannst Du dann ein Benchy oder eine Pyramide drucken.
Das Finden der richtigen Einstellungen kann schon mal eine ganze Weile in Anspruch nehmen grade auch wenn man "güstiges Filament" benutzt oder der Drucker noch nicht sauber läuft.


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Beitrag von echloton » Mi 20. Jun 2018, 11:02

Moin zusammen,
natürlich nehme ich das ganze nicht persönlich. Sonst würde ich hier nicht nach Besserung fragen ;)

Filament: Das Filament 1,75 PLA Weiß
Messschieber: Nicht vorhanden
Anderes Filament: Nein (Empfehlungen?)
PID: Beides geregelt, stabil
Elefantenfuß würde ich mal ausschließen!? Sind noch Reste vom Brim

Werde mich heute Abend nochmal hinsetzen ;)

LG



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Beitrag von munky » Mi 20. Jun 2018, 11:32

th33xitus hat geschrieben:
Mi 20. Jun 2018, 08:36
Bevor man mit solchen Dingen rumspielt sollte man ansatzweise sein Filament gescheit eingestellt bekommen (persönliche Fähigkeit besitzen). Ansonsten lernt man es nie.
Und was man hier sieht ist ein absolut nicht mal im Ansatz konfiguriertes Filament. Da kann man gerne (sollte man sogar) die Finger von solchen Funktionen lassen. Außerdem wird bei Coasting gar nichts deaktiviert...erst recht nicht der Extrudermotor. Deaktivieren = Strom aus. Was bei Coasting passiert ist, dass er einfach früher aufhört zu fördern.
Bitte entschuldige, ich habe nur Lösungsansätze angeboten. Da der Threadersteller schrieb, dass das Filament mit Heattower und Co. eingestellt wurde, bin ich von einer gewissen Kompetenz diesbezüglich ausgegangen.

Zur Deifinition von Coasting möchte ich auf Simplify3D verweisen:
[...]Coasting will turn off your extruder a short distance before the end of the perimeter to relieve the pressure that is built up within the nozzle.[...]
Klar wird nicht der Extruder, sondern die Extrusion deaktiviert - das war einfach ein Übersetzungsfehler meinerseits auf der Lösungssuche. Ziel war es aber die Blobs am Ende des Layers zu vermindern und das macht die EInstellung nunmal.
echloton hat geschrieben:
Mi 20. Jun 2018, 11:02
Moin zusammen,
natürlich nehme ich das ganze nicht persönlich. Sonst würde ich hier nicht nach Besserung fragen ;)

Filament: Das Filament 1,75 PLA Weiß
Messschieber: Nicht vorhanden
Anderes Filament: Nein (Empfehlungen?)
PID: Beides geregelt, stabil
Elefantenfuß würde ich mal ausschließen!? Sind noch Reste vom Brim

Werde mich heute Abend nochmal hinsetzen ;)

LG
Da liegt auf jeden fall noch etwas im argen. Mit Das Filament hab ich noch keine Erfahrungen gemacht, aber alternativ kann ich PLA von Herz empfehlen. Probier mal die Tipps von red-orb aus, wobei ich den Heattower eher unter Realbedingungen (kein Vasenmodus, ganz normale Geschwindigkeitseinstellungen) drucken würde, da du sonst für das Druckprodukt nochmal neu konfigurieren darfst und nur einen Richtwert an Temperatur hast.

Du solltest vielleicht auch mal in erwägung ziehen die Nozzle und evtl auch die Throat zu wechseln, da dein Druckbild an manchen Stellen sehr gegensätzlich wirkt und es fast so aussieht, als würde das Filament nicht vernünftig gefördert werden.


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Beitrag von th33xitus » Mi 20. Jun 2018, 11:55

munky hat geschrieben:
Mi 20. Jun 2018, 11:32
Ziel war es aber die Blobs am Ende des Layers zu vermindern und das macht die EInstellung nunmal.
Ja, das macht man wenn man es nicht anders in den Griff bekommt. Oft bekommt man es jedoch anders in den Griff was sich durchaus als vorteilhaft herausstellen kann.
munky hat geschrieben:
Mi 20. Jun 2018, 11:32
wobei ich den Heattower eher unter Realbedingungen (kein Vasenmodus, ganz normale Geschwindigkeitseinstellungen) drucken würde, da du sonst für das Druckprodukt nochmal neu konfigurieren darfst und nur einen Richtwert an Temperatur hast.
Du bekommst GENERELL nur einen Richtwert heraus. Da macht das drucken unter deinen sogenannten "Realbedingungen" absolut gar keinen Unterschied.
Dazu muss man allerdings auch erst mal verstehen, welche Parameter denn voneinander zwangsläufig abhängig sind. Hat man das begriffen, weiß man mit den Richtwerden umzugehen und wird sie ggf. anpassen. Es geht hierbei auch nicht um irgendeinen "fancy" Heattower der mehrere Szenarien gleichzeitig abdeckt sondern um einen Tower wie hier: https://www.3d-druck-community.de/thread-3068.html (empfehle den Medium zu nehmen).



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Beitrag von munky » Mi 20. Jun 2018, 14:42

th33xitus hat geschrieben:
Mi 20. Jun 2018, 11:55
Du bekommst GENERELL nur einen Richtwert heraus. Da macht das drucken unter deinen sogenannten "Realbedingungen" absolut gar keinen Unterschied.
Das sehe ich ein wenig anders. Klar ist jedes Druckprodukt individuell und bedarf hier und da etwas feintuning, aber wenn man einen Heattower im Vasenmodus druckt, hat das Filament weniger Zeit zum abkühlen (keine deceleration/acceleration). Dadurch könnte man meinen die optimale Temperatur gefunden zu haben, dabei ist das Ergebnis deutlich weiter weg, da unter "Normalbedingungen" das Filament kühler wird und sich dann evtl. die Layer nicht miteinander verbinden. Hab auch schon oft gelesen, dass Leute die Kühlung für einen Heattower deaktivieren - das ist genauso unsinnig.

Ich rede auch nicht von irgendwelchen "All-In-One-Heattower" Tests. In der Regel nutze ich diesen hier bei dem kann man einfach alle 25 bzw. 50 Layer die Temperatur anpassen.


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Beitrag von dieselraser » Mi 20. Jun 2018, 15:33

Moin,
die Diskussion sollte mann etwas anders fokussieren.
Wenn jemand nur dünnwamdige Bauteile druckt, dann sollte man auch den Heattower so drucken.
Wenn jemand nur Minifigurren drucke, reicht ein 20er callibration cube.
Aaaaber wenn man Seinen Drucker richtig einstellen will, muss man den auf die meistgedruckte Größe leveln.
Ich brauch keinen 150er cube zu kallibrieren, wenn ich nur Mensch-ärgere-Dich-nich-Püppchen drucke.
Oder den 20er Würfel nehmen, um Gina Wild in Maßstab 1:1 mit Ninjaflex zu drucken.
Deswegen die Einstellung auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Leider ist das für jeden anders.
Das war / ist wohl auch der Grund für so manchen "Rage" hier im Board. :lol: :lol: :lol: :lol:

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Beitrag von th33xitus » Mi 20. Jun 2018, 16:38

Ohje.... :roll:

Ich bin raus hier....



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Beitrag von red-orb » Mi 20. Jun 2018, 19:46

Na wenn Ihr meint ......


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Beitrag von echloton » Mi 20. Jun 2018, 20:08

So nochmal Bildmaterial von mir:
IMG_20180620_195240.jpg
IMG_20180620_195259.jpg
IMG_20180620_195859.jpg
IMG_20180620_200011.jpg
IMG_20180620_200050.jpg
Heattower von 220-175°C in 5er Schritten von unten->oben
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir der Bereich um 195/200 am besten gefällt aber so richtig dolle seh ich kein Sweetspot.

Der Testdruck ist dann mit 200°C/82% Flow und 60mm/s gedruckt. Retract 0,5mm mit 40mm/s. Ansonsten wie oben.

Die Außenflächen sind bis auf die eine Stelle für mich brauchbar, der Innenkreis sieht aber unschön aus. Oben ist das ganze zu dünn und nicht richtig an den Wänden dran (Infill Overlap 40%).

LG
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Beitrag von riff-raff » Mi 20. Jun 2018, 21:36

Die Perimeter haben Lücken, es sind Lücken zwischen Infill und Perimetern zu sehen.

Welche Slic3r-Version nutzt du?

Aktuell ist: Version 1-40 PE. Solltest du eine ältere (1.2.9 z.B.) nutzen, update mal, da kam noch viel gutes dazu.

Bei dem Infill/Perimeter-Problem ggf Überlappung 5% hoch.

Lücken zwischen Perimetern is meist Underextrusion, also passt da was grundlegendes immer noch nicht.

Sicher, dass deine Steps-Kalibrierung passt? Bei der Ermittlung des Extrusionsmultipliers auch sicher die passende Düse gewählt? Welche Düse nutzt du? (Typ, Hersteller, Material)


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Beitrag von th33xitus » Mi 20. Jun 2018, 21:43

riff-raff hat geschrieben:
Mi 20. Jun 2018, 21:36
Bei dem Infill/Perimeter-Problem ggf Überlappung 5% hoch.
Quark!
Er hat die Überlappung schon auf 50% (mMn schon übertrieben zu hoch...total unnötig)
Was soll es da bringen nun auf 55% hoch zu gehen?

Außerdem benutzt er nicht Slic3r sondern irgend ein anderes Dingen. Hab den Namen bereits vergessen.
(oder er nutzt doch Slic3r wenn ich jetzt in den Chat schaue...keine Ahnung...blicke hier nicht mehr durch)

Der erste Schritt wäre gewesen ALLES auf Standard zu stellen.
Und Standard sind für mich keine 82% Flow.

Wir drehen uns hier irgendwie unnötig lange im Kreis.
Es wäre mal ganz angenehm wenn einfach das gemacht wird was man sagt.
red-orb hat das eigentlich ganz schön zusammengefasst.



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Beitrag von riff-raff » Mi 20. Jun 2018, 21:47

Oha, ist schon auf 50%?!? Das ist reichlich ... Ich dachte steht noch bei 20/25%


Ich würde ALLES auf Standard stellen, Flow, Steps, Slic3r und mal mit der ermittelten Arbeitstemperatur nach und nach eins nach dem Anderen abarbeiten. Irgendwo ist der Wurm drin.

Wenn der Drucker selbst hinreichend eingerichtet ist erzielst du mit den Standardeinstellungen deines Slicers bereits gute bis sehr gute Ergebnisse. Fine-Tuning bringt dann hervorragende Ergebnisse.


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Beitrag von th33xitus » Mi 20. Jun 2018, 21:58

 ! Nachricht von: th33xitus
Auf Wunsch des Threaderstellers gesperrt.
Thema wird in einem neuen Thread nochmal strukturiert von vorn aufgerollt.



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